FAQ Bluthochdruck

Was ist der Blutdruck?

Der arterielle Blutdruck wird vom Druck des Blutes gegen die Arterienwände hervorgerufen. Das Herz fungiert als Pumpe und bewirkt mit jedem Schlag einen Anstieg des arteriellen Druckes. Am Herzausgang gibt es zwei verschiedene Druckwerte: Der höchste Druckwert heißt systolischer Blutdruck und entspricht der Kontraktion des Herzens, das das Blut in die Arterien pumpt. Der geringste Wert heißt diastolischer Blutdruck und entspricht dem Druck des Blutes zwischen zwei Kontraktionen des Herzens.

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Wie wird der Blutdruck gemessen?

Der arterielle Blutdruck wird mittels einer aufblasbaren Manschette gemessen, die über den Arm oder das Handgelenk gestreift wird. Die Messung sollte nach mindestens 5 Minuten Ruhe im Sitzen oder im Liegen vorgenommen werden. Der in der Arterie des Arms auftretende Druck wird gemessen, während die Luft aus der Manschette abgelassen wird. Der gemessene Blutdruckwert umfasst zwei Zahlenwerte, den systolischen Blutdruck und den diastolischen Blutdruck. Es können verschiedene Geräte eingesetzt werden: ein automatisches Blutdruckmessgerät mit Anzeige der Messwerte oder ein Blutdruckmessgerät mit unterteilter Skale oder mit Quecksilbersäule.

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Welche Werte sind normal?

Zu hohe Blutdruckwerte liegen vor, wenn in Ruhe der diastolische Druck über 90 mmHg und/oder der systolische Blutdruck über 140 mmHg liegt. In diesem Fall wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt. Langfristige Werte in dieser Höhe gefährden Ihre Gesundheit aufgrund einer damit verbundenen fortschreitenden Schädigung der Blutgefässe Ihres Körpers. Konsultieren Sie Ihren Arzt bitte ebenfalls bei zu niedrigen Blutdruckwerten, d. h. systolischen Werten unter 100 mmHg und/oder diastolischen Werten unter 60 mmHg. Bei unauffälligen Blutdruckwerten wird Ihnen eine regelmäßige Selbstkontrolle mittels Ihres Blutdruckmessgeräts empfohlen. Damit können Sie mögliche Änderungen Ihrer Werte frühzeitig erkennen und dementsprechend reagieren. Falls Sie in ärztlicher Behandlung zur Einstellung Ihres Blutdruckes stehen, führen Sie bitte durch regelmäßige Messungen zu festen Tageszeiten Buch über die Höhe Ihres Blutdruckes. Legen Sie diese Werte Ihrem Arzt vor. Verändern Sie niemals selbständig aufgrund Ihrer Ergebnisse die von Ihrem Arzt vorgenommene Medikamentendosierung.

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Tabelle zur Klassifikation von Blutdruckwerten Maßeinheit (mmHg) gemäss Welt-Gesundheits-Organisation (WHO)

Bereich Systole Diastole
Hypotonie < 100 < 60
Normalbereich 100 – 120 60 – 80
Milde Hypertonie 140 – 160 90 - 100
Mittelschwere Hypertonie 160 – 180 100 - 110
Schwere Hypertonie > 180 > 110

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Was ist Hypertonie?

Von Bluthochdruck spricht man, wenn der Blutdruck bei mehreren Messungen einen Wert von 140/90 mmHg erreicht oder überschreitet. Der Blutdruck wird hier im Ruhezustand und in der Praxis des Arztes gemessen. Diese beiden Zahlenwerte entsprechen einem systolischen Blutdruck von 140 mmHg und einem diastolischen Blutdruck von 90 mmHg. Ein Vorteil regelmäßiger Blutdruckmessungen ist es, dass diese Krankheit entdeckt werden kann, auch wenn sie über lange Zeit asymptomatisch verläuft.

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Was sind die Gründe für erhöhten Blutdruck?

In der allergrößten Mehrzahl der Fälle wird der Blutdruck essentiell genannt, das heißt, dass der Grund unbekannt ist. Bei einer kleinen Anzahl von Personen mit Bluthochdruck lassen sich jedoch Anomalien der Nieren- oder Nebennierenfunktion feststellen. In diesem Fall spricht man von sekundärem Bluthochdruck.
Eine Vielzahl von Faktoren kann das Auftreten von Bluthochdruck begünstigen: Vorhandensein pigmentierter Haut, genetische Faktoren, Alter, Übergewicht, übermäßiger Genuss von Salz und Alkohol usw. Es hat sich jedoch gezeigt, dass das Auftreten von arteriellem Bluthochdruck bei bestimmten Patienten begrenzt oder verzögert werden kann. Die wichtigste Maßnahme zur Prävention ist auch hier die Lebensweise. Von den verschiedenen Maßnahmen seien hier exemplarisch Sport, Aufnahme von weniger Salz und Alkohol und Gewichtsreduktion genannt.

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Was sind die Folgen von erhöhtem Blutdruck?

Ein zu hoher arterieller Blutdruck wirkt sich zunächst auf die Gefäße aus, indem er die Gefäßwände steifer und dicker werden lässt. Auf lange Sicht kann dies schwerwiegende Auswirkungen z. B. auf das Herz, das Gehirn oder die Nieren haben. Zudem ist Bluthockdruck ein ernstzunehmender Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen. Die häufigste Folge von unbehandeltem Bluthochdruck sind Schlaganfall und Herzinfarkt. Nierenversagen, Angina Pectoris, Lähmungen, Verlust der Sprache und Demenz gehören ebenso zu den Komplikationen, die durch arteriellen Bluthochdruck verursacht werden können.

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Wie entsteht hoher/niedriger Blutdruck?

Die Höhe des Blutdrucks wird in einem Teil des Gehirns, dem sog. Kreislaufzentrum, bestimmt und durch Rückmeldungen über Nervenbahnen der jeweiligen Situation angepasst. Zur Einstellung des Blutdruckes wird die Schlagkraft und Frequenz des Herzens (Puls), sowie die Gefäßweite des Kreislaufs verändert. Die Höhe des arteriellen Blutdruckes verändert sich periodisch innerhalb der Herztätigkeit: Während des Blutauswurfes (Systole) ist der Wert maximal (systolischer Blutdruckwert), am Ende der Herzruhepause (Diastole) minimal (diastolischer Blutdruckwert). Die Blutdruckwerte sollten zur Vermeidung bestimmter Krankheiten in bestimmten Normalbereichen liegen.

Was ist zu tun, wenn regelmäßig erhöhte/niedrige Werte festgestellt werden?

1. In diesem Fall wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Arzt.
2. Bei ärztlich festgestelltem erhöhtem Blutdruck und zur Vorbeugung (Prävention) von Bluthochdruck können Sie mittels Selbstmaßnahmen die Höhe des Blutdruckes günstig beeinflussen. Diese Maßnahmen sind Teil Ihrer allgemeinen Lebensweise:

A) Essgewohnheiten

  • Streben Sie das Ihrer Altersgruppe entsprechende Normalgewicht an. Reduzieren Sie Übergewicht!
  • Vermeiden Sie übermäßigen Kochsalzgenuss
  • Vermeiden Sie fettreiche Speisen

B) Vorausgegangene Erkrankungen

  • Befolgen Sie alle Anweisungen zur Behandlung vorausgegangener Erkrankungen wie
  • z. B. Diabetes (Diabetes mellitus), Störungen des Fettmetabolismus, Gicht

C) Gewohnheiten

  • Hören Sie mit dem Rauchen auf
  • Trinken Sie nur mäßige Alkoholmengen
  • Schränken Sie Ihren Koffeingenuss (Kaffee) ein

D) Physische Konstitution

  • Treiben Sie nach einer vorhergehenden medizinischen Untersuchung regelmäßig Sport
  • Bevorzugen Sie Ausdauerleistungen, nicht Kraftsportarten
  • Vermeiden Sie das Erreichen Ihrer Leistungsgrenze
  • Wenn Sie eine frühere Erkrankung hatten oder älter als 40 Jahre sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, bevor Sie sportliche Aktivitäten beginnen. Er wird Sie über Art und Ausmaß der für Sie in Frage kommenden Sportarten informieren. 

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Was ist der "Weißkittel-Bluthochdruck"

"Weißkittel-Bluthochdruck" ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den
Effekt, dass bei einem Patienten ein höherer Blutdruck gemessen wird, wenn die Messung von einem Arzt (in der Regel im weißen Kittel) oder einer Krankenschwester durchgeführt wird. Dieser Effekt entsteht, weil man bei solchen "offiziellen" Messungen oft nervös und aufgeregt und der Blutdruck daher dementsprechend höher ist. Das Problem ist, dass eine Person unter normalen Umständen vielleicht keinen zu hohen Blutdruck hat, jedoch aufgrund der Messung des Arztes Bluthochdruck diagnostiziert wird. Heimgeräte sind die beste Möglichkeit, um diesen "Weißkittel-Effekt" zu vermeiden. Einige Langzeitstudien haben nachgewiesen, dass Menschen mit höherem Blutdruck beim Arzt ebenfalls ein höheres Risiko zur Entwicklung von Bluthochdruck besitzen. Deshalb sollten diese Patienten ihren Blutdruck häufig überprüfen.

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Ist der Blutdruck altersabhängig?

In der durchschnittlichen Bevölkerung ist der Blutdruck bei älteren Menschen höher als bei jüngeren. Dies hängt mit der Verringerung der Elastizität der Blutgefäße im höheren Alter zusammen.
Der Blutdruck sollte selbst bei älteren Menschen nicht häufig über 140/90 mmHg liegen.

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Stimmt es, dass der Blutdruck hauptsächlich mit der "oszillometrischen Methode" gemessen wird? Was bedeutet dies?

In einer Arztpraxis oder im Krankenhaus wird der Blutdruck in der Regel mit der herkömmlichen "Abhörmethode" gemessen. Die Herzschläge werden mit einem Stethoskop abgehört. Diese Geräusche im Blutstrom treten in den Arterien des Oberarms auf, wenn der Druck in der aufgepumpten Blutdruckmanschette langsam abgelassen wird. Der erste hörbare Schlag zeigt den systolischen Blutdruck an, der letzte hörbare Schlag den diastolischen Blutdruck. Blutdruckmessungen werden von einer Quecksilbersäule abgelesen und aus diesem Grund in mm Quecksilbersäule (mmHg) angegeben.

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Mein Arzt sagt, dass digitale Geräte nicht genau sind und nur ein Arzt oder eine erfahrene Krankenschwester den Blutdruck korrekt messen kann. Wie genau ist das Ergebnis eines digitalen Blutdruckmessgerätes von aponorm®?

Digitale Blutdruckmessgeräte von aponorm® führen die Messungen mit der
sogenannten "oszillometrischen Methode" durch. Diese Methode wird weltweit seit mehr als 30 Jahren akzeptiert und täglich in Krankenhäusern verwendet, wenn der Blutdruck eines Patienten intensiv und genau überwacht werden muss. Dabei wird der Blutdruck genau bestimmt, indem die Druckschwankungen analysiert werden, die während der Deflation des Manschettendrucks gemessen werden können.
aponorm® verfügt über jahrelange Erfahrung in der Analyse dieser Körpersignale und beim genauen Bestimmen des Blutdrucks. Die hohe Genauigkeit der Bestimmung mit einem aponorm®-Messgerät wird durch umfassende klinische Studien belegt, die durch unabhängige medizinische Zentren auf höchsten internationalen Standards durchgeführt wurden.
Beachten Sie bitte, dass eine hohe Genauigkeit besonders durch die Tatsache gegeben ist, dass Sie mit dem elektronischen Gerät die Messung zuhause in entspannter Umgebung durchführen können. Gemeinsam mit dem genauen Blutdruckmessgerät von aponorm® ist diese Möglichkeit bei Weitem die beste Bedingung für eine genaue Bestimmung des menschlichen Blutdrucks!
Die meisten Ärzte und Krankenschwestern bevorzugen jedoch das Stethoskopverfahren, da sie die Signale hören und einen besseren Eindruck des Gesundheitszustandes des Patienten erhalten können. Im Gegensatz dazu beinhalten elektronische Geräte viele Unsicherheiten für Ärzte, da sie nicht nachvollziehen können, wie das Ergebnis bestimmt wurde.
Das Verfahren des Arztes zur Blutdruckmessung beinhaltet viele persönliche Einflüsse und gibt möglicherweise nicht den echten Blutdruck der Person wieder, da der Patient nicht so entspannt wie zuhause ist.
Es wurde medizinisch nachgewiesen, dass eine langsame Ablassrate von 2 bis 3 mmHg pro Sekunde notwendig ist, um genaue Ergebnisse bei der Messung durch den Arzt zu erreichen. Oft verwenden jedoch Ärzte und Krankenschwestern eine höhere Ablassrate und erhalten so falsche Ergebnisse.
Die überzeugendste Tatsache ist, dass die weltweit führenden Experten im Bereich Blutdruckkontrolle häufigere Messungen zuhause mit elektronischen Geräten anstelle regelmäßiger Messungen in einer Arztpraxis empfehlen!
Mit elektronischen Messgeräten führen die Patienten viel mehr Messungen durch, da es eine einfache und angenehme Möglichkeit ist, den Blutdruck zu messen. Es ist normal, wenn die Messergebnisse nicht zu 100 % übereinstimmen. Wenn ein Arzt den Blutdruck drei- oder viermal messen würde (was jedoch nie durchgeführt wird!), würde er ebenfalls unterschiedliche Werte erhalten.

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Bluthochdruck und Medikamente

Ist es möglich, dass mein Blutdruck aufgrund einer Behandlung zu stark abfällt?

Der Blutdruck kann bei Behandlung zu stark abfallen. Dies kann zu einem Schwindelgefühl beim schnellen Aufstehen oder Beugen führen, zu extremer Müdigkeit und Energiemangel. Wenn Sie diese typischen Symptome eines zu niedrigen Blutdrucks (Hypotonie) feststellen, sollten Sie mit Ihrem Arzt über eine mögliche Behandlungsanpassung sprechen. Wenn bei dem niedrigen Blutdruck jedoch keine Probleme auftreten, muss die Behandlung nicht geändert werden.

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Werden Nebenwirkungen bei Behandlung mit Medikamenten erwartet?

Zu Beginn der Behandlung löst ein Medikament möglicherweise zeitweise eine körperliche oder mentale Reaktion mit Müdigkeit, Schwindelgefühl und Konzentrationsschwierigkeiten aus, wenn der Blutdruck zu stark abfällt. Der Körper gewöhnt sich allmählich an den niedrigeren Blutdruck, und die Probleme verschwinden mit der Zeit. Nur wenige Menschen, die ein bestimmtes blutdrucksenkendes Mittel einnehmen, haben ständig Nebenwirkungen. Dies sind Nebenwirkungen, die für ein bestimmtes Medikament typisch sind und durch eine Verringerung der Dosis nicht vermieden werden können. Ein Beispiel ist der lästige, jedoch harmlose trockene Husten, dem durch Einnahme eines ACB-Hemmers entgegengewirkt werden kann. Wenn der Husten zu sehr stört, kann Ihr Arzt möglicherweise auf ein anderes Medikament umstellen (z. B. ein Angiotensin II-Antagonist).
Hautprobleme wie Jucken oder Ausschlag machen ebenfalls einen Wechsel des Medikamentes notwendig. Bei Kalziumblockern wurden folgende harmlose Nebenwirkungen beobachtet: Kopfschmerzen, Gesichtsröte, geschwollene Beine und Knöchel (Ödem) sowie Verstopfung. Zu den am häufigsten berichteten Nebenwirkungen der Betablocker gehören Müdigkeit, Potenzprobleme, kalte Füße und Hände. Geringe Kalziumspiegel im Blut, Gichtanfälle und Muskelkrämpfe sind mögliche Nebenwirkungen bei Diuretika. Medikamente, die zurzeit am besten vertragen werden, sind Angiotensin II-Antagonisten.

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Kann ich die Einnahme von Medikamenten aufgrund der Nebenwirkungen abbrechen?

Es wäre nicht sinnvoll, auf die Blutdruckbehandlung aufgrund der Nebenwirkungen zu verzichten. Deshalb sollten Sie Nebenwirkungen sofort Ihrem Arzt mitteilen. In der Regel ist es möglich, die Verträglichkeit durch eine geringere Dosis zu erhöhen, ein anderes Präparat zu verwenden oder von einer Einmedikamententherapie auf eine Kombination aus zwei Medikamenten umzustellen.

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Kann ich die Einnahme der Medikamente am Wochenende oder im Urlaub unterbrechen?

Egal, ob Sie Abenteuer-, Freizeit- oder Aktivurlaub nehmen, Sie müssen die Einnahme Ihres Medikaments fortsetzen, da der Blutdruck sofort bei Absetzen der Behandlung ansteigt. Beim Fliegen ist es ratsam, die Medikamente im Handgepäck mitzunehmen, falls Ihr Gepäck fehlgeleitet wurde. Bei Überseereisen fragen Sie am besten Ihren Arzt, wann Sie Ihr Medikament aufgrund der Zeitunterschiede nehmen sollen.

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Kann ich die Einnahme der Medikamente abbrechen, wenn ich mich wohlfühle?

Nervosität und Anspannungen, die den Blutdruck zeitweise erhöhen, sind normal und sollten nicht mit Bluthochdruck verwechselt werden. Ihr Arzt hat Bluthochdruck bei Ihnen festgestellt, das heißt, Ihr Blutdruck ist meist zu hoch, selbst im Ruhezustand und wenn Sie nicht aktiv oder gestresst oder unter Anspannung sind. Deshalb sollten Sie die Einnahme Ihres Medikaments nicht unterbrechen, wenn Sie sich wohlfühlen. Ihr Blutdruck steigt sonst wieder auf den ursprünglichen Wert.

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Muss ich blutdrucksenkende Mittel lange Zeit einnehmen?

Schäden an Arterienwänden und eine übermäßige Belastung des Herzens, Gehirns und der Nieren können nur vermieden werden, wenn Ihr Blutdruck richtig kontrolliert wird. Dafür ist eine Behandlung mit Medikamenten über einen langen Zeitraum notwendig, wenn Ihr Blutdruck sehr hoch ist und durch andere Möglichkeiten (Diät-Empfehlungen, Gewichtsabnahme, weniger Salz und Alkohol, Stresskontrolle, Aufgabe des Rauchens) Ihr Blutdruck nicht unter 135/85 mmHg gesenkt werden konnte.
Änderungen in der Lebensweise und die Eliminierung von Risikofaktoren haben einen sehr positiven Effekt und erlauben häufig nach einiger Zeit die Verringerung der Dosierung der Medikamente.

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Das Medikament hat zu einer Potenzstörung geführt. Was kann ich tun?

Neben Medikamenten, die Potenzstörungen verursachen oder dazu beitragen können, gibt es andere relevante Faktoren, z. B. Alter, körperlicher und mentaler Zustand, Alkohol- und Nikotinkonsum sowie Begleitkrankheiten wie Diabetes.
Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Blutdruckverringerung sowie das verwendete Präparat haben ebenfalls einen Einfluss. Bei hoher Dosierung führen Medikamente wie Betablocker und Diuretika früher zu Potenzstörungen als Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer und Angeotensin II- Antagonisten. Zögern Sie nicht, Potenzschwäche mit Ihrem Arzt zu besprechen. Wenn Ihr Medikament dafür verantwortlich ist, kann er möglicherweise die Dosis verringern oder auf ein anderes Präparat umstellen.

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