Präeklampsie ist ein Problem, das bei einigen Frauen während der Schwangerschaft auftritt. Es kann in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft auftreten. Ihr Arzt sucht nach folgenden Anzeichen einer Präeklampsie: hoher Blutdruck, Schwellungen der unteren Extremitäten, die nicht verschwinden, und Protein in Ihrem Urin.
Eine Person mit einer leichten Präeklampsie fühlt sich möglicherweise richtig gut. Deshalb ist es wichtig, alle Untersuchungen während der Schwangerschaft wahrzunehmen, um dieses Problem frühzeitig zu erkennen. Die Symptome einer schweren Präeklampsie, die sich in den letzten Wochen der Schwangerschaft entwickeln kann, sind hoher Blutdruck, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Empfindlichkeit gegenüber hellem Licht, Übelkeit und Brechreiz sowie übermäßiges Anschwellen der Hände und Füße.
Präeklampsie kann jederzeit während der Schwangerschaft, der Entbindung bis zu 6 Wochen und nach der Entbindung auftreten, obwohl sie häufig im letzten Trimester auftritt und sich innerhalb von 48 Stunden nach der Entbindung auflöst. Präeklampsie kann sich allmählich entwickeln oder plötzlich auftreten, obwohl die Anzeichen und Symptome vielleicht schon mehrere Monate unerkannt und unentdeckt vorhanden waren.
Präeklampsie tritt häufiger in der ersten Schwangerschaft einer Frau auf und
bei Frauen, deren Mütter und Schwestern ebenfalls an Präeklampsie litten. Ein höheres Präeklampsie-Risiko haben Frauen mit mehreren Babys, Frauen im Teenageralter und Frauen über 40. Zur Risikogruppe gehören auch Frauen, die vor der Schwangerschaft an hohem Blutdruck oder einem Nierenleiden litten und Frauen mit einem BMI über 35.
Die Ursache der Präeklampsie ist unbekannt.
Nicht notwendigerweise. Wenn Ihr Arzt feststellt, dass Ihr Blutdruck hoch ist, wird er oder sie Sie sorgfältig beobachten und auf Änderungen achten, die auf eine Präeklampsie hindeuten könnten. Zusätzlich zum hohen Blutdruck weisen Frauen mit einer Präeklampsie ebenfalls eine übermäßige Schwellung auf. Außerdem können sie Protein in ihrem Urin haben. Viele Frauen mit hohem Blutdruck während der Schwangerschaft haben kein Protein in ihrem Urin und auch keine übermäßige Schwellung, das heißt, sie haben auch keine Präeklampsie.
Wenn Sie einen hohen Blutdruck haben, dann ist eine tägliche Blutdruckkontrolle sehr wichtig.
Präeklampsie kann durch eine deutliche Zunahme des Blutdrucks erkannt werden. Sie sollten deshalb Ihren Blutdruck mindestens zweimal am Tag, morgens und abends, messen. Bitte messen Sie den Blutdruck in einer entspannten und ruhigen Umgebung und sitzen Sie dabei.
Bitte verwenden Sie die folgende Tabelle. Diese Daten sollten als Referenz während der Schwangerschaft verwendet werden (Einheiten in mmHg):
Tabelle zur Einstufung der Blutdruckwerte (Einheit: mmHg) entsprechend der Weltgesundheitsorganisation:
| Bereich | Systole | Diastole | Empfehlung |
| Hypotonie | < 100 | < 60 | Konsultieren Sie Ihren Arzt |
| Optimaler Bereich | 100 – 120 | 60 – 80 | Selbstkontrolle |
| Normaler Bereich | 120 – 130 | 80 – 85 | Selbstkontrolle |
| Oberer normaler Bereich | 130 – 140 | 85 – 90 | Konsultieren Sie Ihren Arzt |
| Leichter Bluthochdruck | 140 – 160 | 90 – 100 | Konsultieren Sie Ihren Arzt |
| Mäßiger Bluthochdruck | 160 – 180 | 100 – 110 | Konsultieren Sie Ihren Arzt |
| Schwerer Bluthochdruck | > 180 | > 110 | Gehen Sie sofort zum Arzt |
Bei einer Präeklampsie kann die Plazenta nicht ausreichend mit Blut versorgt werden. Wenn die Plazenta nicht genug Blut erhält, bekommt das Baby weniger Luft und Nahrung. Dies kann zu einem niedrigen Geburtsgewicht und anderen Problemen für das Baby führen.
Die meisten Frauen mit Präeklampsie bringen dennoch gesunde Babys zur Welt. Einige entwickeln eine Krankheit mit dem Namen Eklampsie, die schwerwiegende Folgen für Mutter und Baby und andere schwerwiegende Probleme hat. Glücklicherweise wird Präeklampsie in der Regel frühzeitig bei Frauen erkannt, die regelmäßig zur Schwangerschaftsvorsorge gehen, und die meisten Probleme können vermieden werden.
Das einzige Heilmittel ist die Entbindung des Babys. Bei der Entwicklung einer Präeklampsie werden Mutter und Baby sorgfältig überwacht. Das bedeutet, dass der Blutdruck mindestens zweimal täglich gemessen wird, die Proteinausscheidung im Urin überwacht wird sowie Gewichtsveränderungen und Symptome regelmäßig geprüft werden müssen. Es gibt Medikamente und Behandlungen, die die Schwangerschaft verlängern können, um die Chancen auf ein gesundes Baby zu erhöhen.
Präeklampsie ist anscheinend keine Krankheit, die die Frau durch Kontrolle der Lebensweise beeinflussen kann, z. B. durch die Ernährung, ob sie raucht oder trinkt, wie schwer sie arbeitet, wie viel Sport sie treibt oder wie viel Ruhe sie sich nimmt, wie ängstlich oder entspannt sie ist usw.. Außerdem gibt es einige Nachweise, die vermuten lassen, dass eine Kalziumzufuhr das Risiko einer Präeklampsie verringern kann, besonders bei Frauen, die wenig Kalzium aufnehmen. Durch Kalzium werden in diesem Fall die Blutgefäße gelockert, wodurch ein Bluthochdruck vermieden wird.
Bei den meisten Müttern verschwinden alle Symptome der Präeklampsie bei der Entbindung. Einige Frauen mit Präeklampsie während der Schwangerschaft erkranken möglicherweise später an Bluthochdruck. Dies wird jedoch mehr der genetischen Veranlagung zum Bluthochdruck zugeschrieben als der Präeklampsie selbst.
Babys sind nur davon betroffen, wenn sie in der Gebärmutter zu wenig Nährstoffe oder Sauerstoff erhalten haben oder zu früh auf die Welt kamen. Gegenwärtig wird nicht davon ausgegangen, dass Babys, deren Mütter an Präeklampsie litten, selbst langfristige Gesundheitsprobleme entwickeln.
Ja, aponorm® Messgeräte sind besonders für Schwangere geeignet und zur Erkennung einer Präeklampsie zugelassen. Während der Schwangerschaft sollte der Blutdruck sehr häufig gemessen werden, um ein kritisches Phänomen, die sogenannte Präeklampsie, zu vermeiden. Ca. 20 % der Frauen entwickeln während der Schwangerschaft einen Bluthochdruck. Bitte gehen Sie sofort zum Arzt, wenn Sie einen deutlichen Anstieg des Blutdrucks während der Schwangerschaft feststellen!

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