Laut einer neuen Studie besitzt jeder dritte Amerikaner einen hohen Blutdruck.
Zurzeit leiden 65 Millionen Amerikaner an dieser potenziell tödlichen Krankheit, was einem Anstieg von 30 % in den letzten 10 Jahren entspricht. Nach Meinung von Experten sollten Personen mit Bluthochdruck den Blutdruck regelmäßig zuhause überwachen. Die Auswahl eines benutzerfreundlichen, genauen und zuverlässigen Heimmessgerätes und die korrekte Anwendung sind einfach, wenn die Patienten einige wenige, wichtige Hinweise beachten.
Nach einer anderen Studie, die kürzlich im Journal of the American Medical Association (JAMA) abgedruckt wurde, ist die Blutdruckmessung zuhause noch nützlicher als in der Arztpraxis. Nach Angabe der Autoren der Studie "weisen Blutdruckmessungen zuhause eine höhere Prognosegenauigkeit auf als Blutdruckmessungen in einer Arztpraxis. Der Blutdruck sollte bei Patienten, die wegen Bluthochdruck behandelt werden, systematisch zuhause gemessen werden."
Die Blutdruckrichtlinien der American Heart Association geben an, dass die Blutdruckmessung zuhause wichtig ist, da sowohl Patient als auch Arzt über Trends und plötzliche Veränderungen im Blutdruck informiert werden und der "Weißkittel-Effekt" eliminiert wird (bei dem der Blutdruck einer Person bei Anwesenheit von Ärzten steigt) und häufigere Blutdruckmessungen möglich sind. Die Auswahl eines Blutdruckmessgerätes, das benutzerfreundlich, genau und zuverlässig ist, ist einfach, wenn ein Patient weiß, worauf er achten muss, so James Mault, MD, Herz- und Thorax-Chirurg und Chief Medical Officer bei microlife. "Sie können den Blutdruck zuhause mit benutzerfreundlichen Blutdruckmessgeräten überwachen, die so genau sind, wie die Geräte Ihres Arztes" so Dr. Mault.
Die Möglichkeiten der Messgeräte variieren von Messgeräten für den Oberarm oder das Handgelenk, von Messgeräten mit automatischen Messungen oder manuellem Aufpumpen bis zu Geräten mit neuen Messverfahren, bei denen drei Blutdruckmessungen hintereinander per Knopfdruck durchgeführt werden, und so sehr genaue Messungen liefern. Es gibt auch Blutdruckmessgeräte, mit denen der Patient jede Blutdruckmessung für den nächsten Arztbesuch speichern und leicht überwachen kann.
Nach Meinung von Dr. Mault sollte ein Patient drei Dinge bei der Auswahl eines Messgerätes berücksichtigen:
Blutdruckmessgeräte von aponorm®y microlife verfügen über diese Funktionen und Designs, wurden klinisch nach den Kriterien der British Hypertension Society (BHS) überprüft und sind in Apotheken auf der ganzen Welt erhältlich. Die BHS ist die weltweit führende Autorität bei Blutdruckmessgeräten.
Bei der Durchführung der Messungen ist es nach Aussagen von Dr. Mault wichtig, die Bedienungsanweisungen des Geräteherstellers zu beachten. Außerdem sollten Patienten diese einfachen Schritte einhalten, um die genaueste Blutdruckmessung zu erzielen:
Beide Geräte haben eine vergleichbare Genauigkeit. Aufgrund der individuellen Blutgefäß- und Gewebezusammensetzung ist eine der beiden Positionen für bestimmte Personen von Vorteil.
Es ist möglich, dass die Signale einiger Personen am Handgelenk aufgrund der Arterienwandzusammensetzung zu schwach sind. Diese Personen erhalten häufiger Fehlermeldungen.
Messungen am Handgelenk reagieren empfindlicher auf Bewegungen während der Messung, wodurch mehr Fehlermeldungen angezeigt werden. Bewegen Sie deshalb Hand oder Handgelenk nicht während der Messung!
Es ist sehr wichtig, dass sich die Manschette während der Messung in Herzhöhe befindet. Dies ist bei Messungen am Handgelenk schwieriger und kann zu falschen Ergebnissen führen. 10 cm höher als das Herz bedeutet eine Unterschätzung von 8 mmHg, 10 cm unter dem Herz bedeutet, dass das Ergebnis 8 mmHg zu hoch ist!
Handgelenkgeräte sind sehr einfach und liefern schneller Ergebnisse als Geräte für den Oberarm, sodass normalerweise mit Handgelenkgeräte mehr Messungen durchgeführt werden. Da der Blutdruck im Laufe des Tages stark schwankt, ist es wichtig, so viele Daten wie möglich zu sammeln. Deshalb sind Handgelenkgeräte besonders gut zur Erstellung eines Blutdruckprofils geeignet.
Die Arterien am Handgelenk liegen in der Nähe der Oberfläche, sodass die Körpersignale weniger durch Gewebe überdeckt sind als am Oberarm, und daher am Handgelenk bessere Ergebnisse erreicht werden können als am Oberarm.
Personen mit dicken Armen haben möglicherweise Probleme mit Oberarmmanschetten, erhalten jedoch bessere Ergebnisse am Handgelenk.
Beide Systeme liefern die gleiche Genauigkeit. Automatische Modelle besitzen eine integrierte Elektropumpe statt der Handpumpe, dies wirkt sich jedoch nicht auf die Genauigkeit aus.
Ja, aponorm® Messgeräte sind besonders für Schwangere geeignet und zur Erkennung einer Präeklampsie zugelassen. Während der Schwangerschaft sollte der Blutdruck sehr häufig gemessen werden, um ein kritisches Phänomen, die sogenannte Präeklampsie, zu vermeiden. Ca. 20 % der Frauen entwickeln während der Schwangerschaft einen Bluthochdruck. Bitte gehen Sie sofort zum Arzt, wenn Sie einen deutlichen Anstieg des Blutdrucks während der Schwangerschaft feststellen!
Herzschrittmacher stabilisieren die Herzfrequenz (den Puls) des Patienten, sodass das Herz das Blut mit dem entsprechenden systolischen und diastolischen Blutdruck pumpt. Wenn der Puls von Herzschrittmachern gestützt oder geliefert wird, können Blutdruckmessgeräte den Blutdruck zuverlässig (innerhalb der angegebenen Genauigkeitsgrenzen) messen.
Blutdruckmessgeräte können deshalb bei Patienten mit Herzschrittmachern verwendet werden. Die Genauigkeit des Herzschrittmachers sollte jedoch von einem Arzt und nicht durch die Pulsanzeige auf dem Blutdruckmessgerät überprüft und kontrolliert werden. (Siehe die entsprechenden Informationen in der Anleitung). Bei Fragen oder Bedenken des Benutzers zum Blutdruck, besonders im Zusammenhang mit Herzschrittmachern, sollte er/sie sich immer an einen Arzt wenden.
Digitale Blutdruckmessgeräte von Aponorm führen die Messungen mit der sogenannten "oszillometrischen Methode" durch. Dieses Verfahren ist weltweit seit über 30 Jahren akzeptiert und findet in Krankenhäusern Anwendung, wo der Blutdruck der Patienten intensiv und genau überwacht werden muss. Dabei wird der Blutdruck genau bestimmt, indem die Druckschwankungen analysiert werden, die während der Deflation des Manschettendrucks gemessen werden können. Diese Technologie erfordert kein Mikrofon und kein Stethoskop.
Nur bei einer schweren Arrhythmie zeigt das Messgerät Ihren Blutdruck möglicherweise nicht korrekt an. Wir empfehlen Ihnen die Verwendung eines neuen aponorm® Modells mit Verwendung der PAD-Technologie (PAD = Puls-Arrhythmie-Erkennung). Diese Modelle erkennen, ob eine Arrhythmie während der Messung auftrat, und zeigen ein entsprechendes Symbol neben dem Messwert an. In diesem Fall kann das Ergebnis von Ihrem normalen Blutdruck abweichen.
Die Messwerte ohne Arrhythmie-Symbol geben Ihren korrekten Blutdruck wider.
Nein, digitale Messgeräte für zuhause sind in der Regel nicht dafür geeignet.
Sie messen den Puls nur wenige Sekunden, genaue Pulskontrollen für Herzschrittmacher benötigen jedoch eine Messung von mindestens einer Minute.
Ja, jedes Mal beim Einschalten des Blutdruckmessgerätes von aponorm® by microlife kalibriert sich das Gerät entsprechend dem atmosphärischen Druck. Der Innendruck des Blutdruckmessgerätes von aponorm® passt sich an den Umgebungsdruck an. Deshalb können Sie auch Messungen in Gebieten mit niedrigem Umgebungsdruck durchführen.
Ja, Sie können es verwenden, erhalten jedoch möglicherweise Fehlermeldungen aufgrund der Artefakte durch Schwingungen. Deshalb müssen Sie möglicherweise die Messung wiederholen, bis sie fehlerfrei ist. Blutdruckmessgeräte von aponorm® bestimmen den menschlichen Blutdruck mit der oszillometrischen Methode.
Das Messprinzip hat keinen nachgewiesenen Einfluss auf die Genauigkeit. Für die Genauigkeit ist es nur wichtig, dass ein Messgerät erfolgreich klinisch geprüft wurde.
In einer Arztpraxis oder im Krankenhaus wird der Blutdruck in der Regel mit der herkömmlichen "Abhörmethode" gemessen. Die Herzschläge werden mit einem Stethoskop abgehört. Diese Geräusche im Blutstrom treten in den Arterien des Oberarms auf, wenn der Druck in der aufgepumpten Blutdruckmanschette langsam abgelassen wird. Der erste hörbare Schlag zeigt den systolischen Blutdruck an, der letzte hörbare Schlag den diastolischen Blutdruck. Blutdruckmessungen werden von einer Quecksilbersäule abgelesen und aus diesem Grund in mm Quecksilbersäule (mmHg) angegeben.
Die Oszillometrie verwendet ein anderes Messprinzip. Die meisten gegenwärtig erhältlichen Geräte zur Selbstmessung verwenden dieses Verfahren. Elektronische Mikroprozessoren in oszillometrischen Geräten berechnen den Blutdruck aus den Druckschwankungen (Oszillationen), die aufgrund der Pulse im Blutstrom auftreten. Da die Herzschläge bei diesem Verfahren nicht relevant sind, ist weder ein Stethoskop noch ein Mikrofon (in der Blutdruckmanschette) notwendig. Der Blutdruck und die Pulsfrequenzwerte können nach der Messung von einem optischen Display abgelesen werden. Obwohl diese Geräte keine Quecksilbersäule enthalten, geben sie die Blutdruckwerte in mmHg an. Bei unregelmäßigen Pulsfrequenzen wird die Messung durch einen Arzt empfohlen.
Die neu entwickelten Handgelenkgeräte messen den Blutdruck auch mit einer oszillometrischen Methode. Sie sind vollautomatisch: Sie pumpen die Druckmanschette automatisch auf und lassen den Druck nach der korrekten Zeitspanne automatisch wieder ab. Handgelenkgeräte messen den Blutdruck relativ zuverlässig, wenn sie korrekt verwendet werden.
Vollautomatische Fingergeräte, die den Blutdruck und die Pulsfrequenz am Zeigefinger messen, liefern häufig fehlerhafte Messwerte, da der Zeigefinger nicht ständig auf der Höhe des Herzens gehalten wird oder die kleinen Endabzweigungen der Arterien (Arteriolen) der Finger sich bei Kälte zusammen ziehen.
Die beiden Arterien im Handgelenk befinden sich direkt unter der Haut und sind von weniger Weichgewebe umgeben als der Oberarm. Außerdem sind diese Arterien deutlich dünner als die Arterie im Oberarm.

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